getting-up - Die Ateliergemeinschaft

Mirko Reisser (DAIM)

*1971 in Lüneburg
Mirko Reisser
(Künstlername: Daim)

In Hamburg aufgewachsen, beginnt Mirko Reisser 1989 mit dem Sprühen und wird, nicht zuletzt durch seine Detailverliebtheit und perfekte Ausführung, zum Vorbild für viele Graffiti-Künstler.
Seit 1992 arbeitet er als freier Künstler und macht sich durch aufwendige Produktionen und den maßgeblich von ihm geprägten 3D-Style auch international einen Namen.

Mirko Reisser gelingt in seinen Arbeiten der Balanceakt zwischen Vielseitigkeit in Inhalt, Technik und individuellem Stil. Seine geometrischen Figuren und Buchstaben orientieren sich an physischen Gegebenheiten wie Licht und Schatten, überwinden dennoch die Schwerkraft und biegen sich im Raum.
Man sieht deutlich, dass seine Wurzeln im Graffiti liegen. Aus urbanen Landschaften gewachsen mischen sich in seinen Werken allerdings auch Einflüsse aus Graphik, Malerei, Architektur und mehr.
Es mischen sich Erfahrungen aus diversen Reisen um den Globus, Bekanntschaften mit verschiedensten Charakteren und das Wissen um unterschiedlichste Blickwinkel.
Er zeigt dies sehr deutlich in seinen Arbeiten, da man unter der Vielzahl seiner Werke von Leinwänden bis zu riesigen Wandbildern ebenso unzählige Kooperationen mit Künstlern der ganzen Welt findet.
Wie ein roter Faden verbindet seine Handschrift die verschiedenen Techniken, Inhalte und Orte, an welchen er seine Unterschrift hinterlässt, gleich einem Logo mit vielen Gesichtern. Nicht zuletzt durch den hohen Widererkennungswert ist sein Stil mittlerweile weithin bekannt.

Mehr Infos:
mirkoreisser.de
daim.org

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DAIM - daring to push the boundaries

Um die intensive Auseinandersetzung mit den Darstellungs- möglichkeiten seines Namens zu demonstrieren, ihn in eine Einheit zu bringen und zu perfektionieren, geht der Hamburger 3D-Virtuose DAIM mit Vorliebe "graffiti-untypische" Wege. Man könnte meinen, seine Styles brächen aus den Mauern hervor, um auf Leinwänden zu explodieren, photorealistischen Serien Platz zu machen und schließlich als Plastiken zu neuem Leben zu erwachen.
In DAIMs Galerie sammelt sich die Vielfalt seiner Techniken und Motive: Der seltsame Blick exotischer Fische, perspektivische Darstellungen einer Gasmaske, daneben komplexe Gerüst-Skizzen seines Namens, hier Acrylbilder, dort Zeichnungen...
Auf die Frage, ob er sich vom herkömmlichen Graffitiverständnis löse, antwortet er:

"Mein Bestreben besteht darin, neue Facetten von Graffiti aufzuzeigen. Es wird immer "Writer" geben, die illegal sprühen, aber eben auch zunehmend solche, die andere Medien und Stile nutzen. So kommen neue Ideen hinzu, ohne dass die alten verschwinden."

Auf 108 Seiten werden seine Arbeiten nun zum ersten mal in einem Buch gezeigt.

"DAIM - daring to push the boundaries"
Maße: 20 x 22 cm, Softcover,
Sprache: Deutsch/Englisch
Autoren: Mirko Reisser, Lena Mwinkand, Sarah Behrend
Verlag: getting-up/reisser
ISBN: 3-00-014155-3

Zu beziehen über: www.amazon.de

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